Die Tierwelt der Alpen & wildtierfreundliches Verhalten
Die alpine Bergwelt ist ein sensibler Lebensraum. Charakterarten und Wildtiere müssen sich extrem anpassen, geraten jedoch durch menschliche Freizeitaktivitäten zunehmend unter Druck. Ein rücksichtsvolles Miteinander im Gelände ist daher unerlässlich.
Die Tierwelt der Alpen
Die alpine Bergwelt ist ein sensibler Lebensraum. Charakterarten und Wildtiere müssen sich extrem anpassen, geraten jedoch durch menschliche Freizeitaktivitäten zunehmend unter Druck.
- Charakterarten: Schalenwild (Rot-, Reh-, Gams- und Steinwild) sowie Raufußhühner (Schneehuhn, Birkhuhn, Auerhuhn).
- Gefährdung: Raufußhühner sind durch Umweltveränderungen besonders sensibel.
- Bodenleben: Kleinstlebewesen im Boden sind essenziell für die Bodenfruchtbarkeit.
- Überlebensstrategien: Das Schneehuhn nutzt Schneehöhlen, der Hirsch zieht in tiefere Lagen oder reduziert den Energieverbrauch.
- Lebensraumverlust: Siedlungen und Straßen schränken die Ausweichräume ein.
- Folgen: Hohe Wilddichte in Bergwäldern führt zu Verbiss- und Schälschäden an Jungbäumen.
- Dauerstress: Tourengeher abseits der Wege lösen bei Wildtieren energiezehrende Fluchtreaktionen aus.
- Gewöhnung: An wiederkehrende Reize auf markierten Wegen gewöhnen sich Tiere bedingt – Störungen im Gelände zerstören dies.
- Ausweichen: Tiere verlegen Nahrungsaufnahme oft in die Nacht- und Dämmerungsstunden.
Hilfreiches Lehrmaterial
In den Unterrichtsprogrammen zum Lerrnort Schule finden Sie hilfreiches Lehrmaterial, das bereits als attraktives Unterrichtsmaterial fertig ausgearbeitet wurde, sodass Ihnen jede Arbeit erspart bleibt und das Material gleich für den Unterricht genutzt werden kann.
Zu diesem Themenbereich vor allem geeignet:
Draußen im Schnee - Tierarten in speziellen naturnahen Lebensräumen (Biologie)